Die Drogeriemarktkette Rossmann und der Technologieanbieter Diebold Nixdorf weiten ihre Zusammenarbeit aus. Dies teilte Diebold Nixdorf mit. Der Anbieter liefert künftig umfangreiche Dienstleistungen für die Filialtechnologie von Rossmann, darunter Selbstbedienungskassen und Kassensysteme. Zum Portfolio gehören das Aufspielen von Software sowie die Inventarisierung der gesamten Hardware-Infrastruktur der Filialen in Deutschland. Die Dienstleistungen laufen über das eServices-Portal von Diebold Nixdorf.
Unterstützung beim Markteintritt in der Schweiz
Zudem unterstützte Diebold Nixdorf Rossmann beim Markteintritt in der Schweiz. Für die Filialen dort liefert das Unternehmen die gleichen Lösungen und Services wie für die mehr als 2.350 Filialen in Deutschland, wie es in der Mitteilung heißt. Mit dem deutschen System für die IT-Infrastruktur entstand den Angaben zufolge eine Blaupause, die sich auch auf die verschiedenen Landesgesellschaften von Rossmann übertragen lässt.
Rossmann setzt seit 2021 auf Lösungen von Diebold Nixdorf. Über das eServices-Portal liefert Diebold Nixdorf nach eigenen Angaben bereits Dienstleistungen für rund 10.000 Endgeräte von Rossmann in Deutschland. Im Laufe der nächsten zwei Jahre plant das Unternehmen die Anbindung weiterer Endgeräte an das Portal, zu denen dann auch die Backoffice-PCs von Rossmann gehören. Diese werden derzeit ausgetauscht und durch den DN Series Beetle M2110 von Diebold Nixdorf ersetzt.
Rossmann plant Anbindung an Service-Now-Plattform
Ergänzend zum erweiterten Monitoring plant Rossmann eine enge Anbindung an die Service-Now-Plattform. Die dient als zentrales Enterprise Service Management System und integriert eunterschiedliche Prozesse und Systeme des Unternehmens. Basierend auf der Lieferung relevanter Filial- und Prozessdaten verfolgt das Unternehmen das Ziel, das IT-Betriebsteam mit Handlungsempfehlungen und konkreten Interaktionen bei der weiteren Optimierung der IT-Infrastruktur zu unterstützen.
„Die dynamische Weiterentwicklung und der reibungslose Betrieb unserer IT-Infrastruktur haben für uns höchste Priorität“, zitierte Diebold Nixdorf Alexander Blanckarts, Bereichsleitung IT-Betrieb bei Rossmann.
Rossmann gehört mit 65.500 Mitarbeitern und 4.966 Filialen zu den größten Drogeriemarktketten in Europa. Im Jahr 2024 erzielte die Rossmann-Gruppe in Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien, Albanien, Kosovo, Spanien, Dänemark, der Schweiz und der Türkei einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro.
