Süßwarenmarkt EU erteilt Ferrero grünes Licht für CPK-Übernahme

Der Ferrero-Konzern darf den französischen Süßwarenhersteller CPK übernehmen. Die EU-Kommission sieht keine wesentliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs. Die Brüsseler Behörde stuft beide Unternehmen nicht als direkte Konkurrenten ein.

Montag, 27. Oktober 2025, 17:31 Uhr
Manuel Glasfort
Ferrero zählt mit Marken wie Kinder und Nutella zählt zu den größten Süßwarenherstellern der Welt. Bildquelle: Ferrero

Die EU-Kommission hat die Übernahme des französischen Süßwarenherstellers CPK durch den Ferrero-Konzern genehmigt. Die Wettbewerbshüter in Brüssel kamen zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb nicht wesentlich beeinträchtigt, wie die Behörde mitteilte.

Die Übernahme betrifft nach Angaben der EU-Kommission vor allem die Herstellung und den Verkauf von Schokoladenprodukten, Süßwaren und süßen Aufstrichen. CPK gehören französische Marken wie Carambar, La Pie Qui Chante und Krema.

Die Brüsseler Behörde stellte in ihrer Untersuchung fest, dass die beiden Unternehmen von den Marktteilnehmern nicht als direkte Wettbewerber wahrgenommen werden. Sie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass der Zusammenschluss die Verhandlungsmacht des Nutella-Herstellers gegenüber dem Einzelhandel nicht wesentlich erhöht.

Die Ferrero-Holding mit dem Namen 3F’s und Sitz in Luxemburg wird durch die Übernahme seine Position im Süßwarenmarkt weiter ausbauen. Die Prüfung des Zusammenschlusses erfolgte im Rahmen des regulären Fusionskontrollverfahrens der EU-Kommission.

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