Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel in Deutschland sind im September 2025 um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Besonders stark verteuerten sich Rindfleisch mit plus 34,8 Prozent und Kaffee mit plus 27,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Deutlich günstiger als vor einem Jahr war hingegen Zucker, dessen Preis um 36,2 Prozent zurückging.
Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln setzte sich damit fort. Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel hatten bereits im August 2025 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Neben den starken Preissteigerungen bei Rindfleisch und Kaffee verbilligten sich im September Butter um 5,6 Prozent und Schweinefleisch um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die Energiepreise sanken im September 2025 um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Den stärksten Rückgang verzeichnete das Statistische Bundesamt bei Erdgas mit minus 10,7 Prozent. Elektrischer Strom verbilligte sich um 10,2 Prozent. Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen um 2,5 Prozent, wobei sich Heizöl um 5,6 Prozent und Kraftstoffe um 2,7 Prozent verteuerten.
Bei den Vorleistungsgütern für die Nahrungsmittelproduktion gaben die Preise nach. Futtermittel für Nutztiere kosteten 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr, Getreidemehl verbilligte sich um 2,2 Prozent. Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte insgesamt sanken im September um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
