Der BSI und der DStGB haben ein neues Positionspapier zur Alkoholprävention verabschiedet. Darin definieren sie die Prävention als gemeinsame Aufgabe von Städten, Gemeinden und Herstellern alkoholhaltiger Getränke.
DStGB: Maßnahmen der Schukungsinitiative haben sich bewährt
Das Papier betont die Notwendigkeit gemeinsamer Aufklärung und Prävention. Ziel: Verbraucher sollen verantwortungsbewusst und gesundheitsverträglich mit Alkohol umgehen. Dies schließt auch den Verzicht in bestimmten Situationen ein. Beispiele sind Straßenverkehr, die Schwangerschaft und der Arbeitsplatz.
Eine Schlüsselaufgabe des gemeinsamen Vorgehens von BSI und DStGB ist die konsequente Umsetzung des Jugendschutzgesetzes. Marc Elxnat, Beigeordneter des DStGB, erklärte: „Die Maßnahmen der Schulungsinitiative Jugendschutz (SchuJu) haben sich bewährt und werden durch den DStGB weiterhin unterstützt und beworben.“ Ordnungsämter und andere zuständige Stellen können über die Webseite der Initiative auf Materialien und Maßnahmen zugreifen. Diese dienen dazu, dass Mitarbeiter in Handel, Gastronomie und Tankstellen für die Umsetzung des Jugendschutzgesetzes geschult werden.
25 Kooperationspartner unterstützen Jugendschutz
Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des BSI, betonte: „Jugendschutz kommt für uns klar vor Umsatz. So ist es in unserem 'Code of Conduct’ verankert und daran halten sich alle Mitgliedsunternehmen, sofern dies in ihrer Verantwortung steht.“ Bis Mitte 2025 stellte der Verband nach eigenen Angaben insgesamt 290.000 Zertifikate für erfolgreich abgeschlossene Schulungen aus. Etwa 1,7 Millionen Besucher informierten sich bisher auf den Internet-Seiten von SchuJu.
Die Initiative stellt neben Online-Trainings auch Informationsbroschüren, Altersdrehscheiben zur Alterskontrolle und andere Schulungsmaterialien bereit. 25 Kooperationspartner unterstützen sie und vernetzen verschiedene Wirtschaftszweige. Diese fühlen sich dem Jugendschutz bei der Abgabe alkoholhaltiger Getränke verpflichtet.
