Der Fleisch- und Wurstwarenhersteller Thüfleiwa aus Apolda hat einen Investor gefunden. Die EWU Thüringer Wurst und Spezialitäten aus Serba übernimmt die 13 Verkaufsfilialen und 70 Mitarbeiter des insolventen Unternehmens. Das teilte Thüfleiwa mit. Die Produktion am Standort Apolda wird allerdings zum 31. Oktober 2025 eingestellt. Der Investor will die Marke Thüfleiwa weiterführen.
Mirko Schwendel verantwortet künftig das Filialnetz
Der Produktionsstandort arbeite aufgrund seines baulich-technischen Zustands nicht mehr zeitgemäß und effizient, begründete das Unternehmen die Schließung. Die dort beschäftigten Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze. Aber der Investor EWU kündigte an, dass ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften bestehe. Daher könnten sich die ehemaligen Thüfleiwa-Produktionsmitarbeiter mit guten Aussichten am Standort Serba bewerben.
Thüfleiwa-Geschäftsführer Mirko Schwendel wechselt in eine leitende Position zu EWU, wo er unter anderem das Filialnetz verantworten wird.
Das Traditionsunternehmen hatte Anfang Januar 2025 beim Amtsgericht Erfurt eine Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Als Gründe für die wirtschaftliche Schieflage nannte Thüfleiwa die allgemeine Kaufzurückhaltung und gestiegene Kosten bei der Rohstoffbeschaffung.
