Tarifeinigung erzielt Bad Liebenwerda zahlt Mitarbeitern mehr Geld für weniger Arbeit

Die Beschäftigten der Mineralquellen Bad Liebenwerda erhalten eine Lohnerhöhung von 5 Prozent. Zusätzlich reduziert sich ihre Wochenarbeitszeit von 40 auf 37,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Dem Tarifabschluss ging ein 24-stündiger Warnstreik voraus.

Freitag, 04. Juli 2025, 15:09 Uhr
Manuel Glasfort (mit dpa)
Mit Mineralwasser verdient das Unternehmen Mineralquellen Bad Liebenwerda sein Geld. Davon soll bald mehr an die Beschäftigten gehen. Bildquelle: LP-Archiv

Die Beschäftigten der Mineralquellen Bad Liebenwerda erhalten mehr Lohn und müssen künftig weniger arbeiten. Die Entgelte steigen um 5 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilte. Gleichzeitig sinkt die wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 37,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Die Anpassungen erfolgen nach Angaben der Gewerkschaft stufenweise bis zum 1. April 2026. Dem Tarifabschluss für die 240 Beschäftigten war ein 24-stündiger Warnstreik vorausgegangen.

Der Getränkehersteller aus dem Süden Brandenburgs produziert neben der Marke Bad Liebenwerda als Mineralwasser und Erfrischungsgetränk auch die Marken Club Cola und Spreequell. Eine Stellungnahme des Unternehmens zum Tarifabschluss lag zunächst nicht vor.

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