Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer zieht eine positive Zwischenbilanz der laufenden Spargelsaison. Die Saison verlief aus Verbandssicht bisher zufriedenstellend, mit einer guten Balance zwischen Angebot und Nachfrage.
Kaum Überproduktion festgestellt
Nach einem zögerlichen Start aufgrund kalter Witterung belebte sich die Nachfrage mit steigenden Temperaturen. „Die Lust auf Spargel ist mit den Temperaturen entsprechend gewachsen“, erklärte Simon Schumacher, Vorstandssprecher des Verbands. Er betonte, wie vielfältig dieses Gemüse zubereitet werden könne. Und auch zum Grillen eigne es sich gut.
Ludger Aldenhoff, Spargelberater des Bundesverbands der deutschen Spargel- und Erdbeeranbauer, beschrieb den bisherigen Saisonverlauf als „unaufgeregt“. Es gab ihm zufolge kaum Überproduktion. Nun enden die Ernten laut Aldenhoff in den frühen Spargelanlagen, während die späten Anlagen mit „frischem Schwung“ in die zweite Hälfte der Saison starten.
Spargelsaison endet am 24. Juni
Auch in Nordrhein-Westfalen zeigt sich die Branche zufrieden. Ralf Große Dankbar, Spargelanbauberater in der Region, berichtete von einer guten Nachfrage in der Direktvermarktung. Besonders der 1. Mai und der Muttertag verliefen nach seinen Worten sehr zufriedenstellend.
Claudio Gläßer, Marktanalyst der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft, bestätigte den positiven Trend. Die Saison verlaufe „angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage in Deutschland besser als oftmals erwartet“. Die Preise, die anfangs über dem Vorjahresniveau lagen, gaben zuletzt nach. Dies führt zu „attraktiven Einkaufsmöglichkeiten“ für Verbraucher.
Die Spargelsaison endet traditionell am 24. Juni.
