Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im ersten Quartal 2025 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Konzernergebnis sank um 35,1 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz blieb laut Bayer mit 13,74 Milliarden Euro nahezu stabil. Das bereinigte Ergebnis ging um 7,4 Prozent auf 4,09 Milliarden Euro zurück.
Besonders das Agrargeschäft entwickelte sich schwach. Die Sparte Crop Science verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent auf 7,58 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA der Sparte sank um 10,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro. Als Gründe nannte Bayer regulatorische Einschränkungen in den USA und Europa sowie geplante Mengenverschiebungen im nordamerikanischen Vertrieb.
Consumer Health steigert Umsatz und Gewinn
Das Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten entwickelte sich dagegen positiv. Die Sparte Consumer Health steigerte den Umsatz um 2,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis legte um 3,3 Prozent auf 342 Millionen Euro zu. Nach Angaben des Unternehmens waren vor allem Produkte zur Magen-Darm-Gesundheit und Erkältungsmittel gefragt.
Bayer will das Agrargeschäft in den kommenden Jahren stärken. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, bis 2029 durch Innovationen ein Umsatzwachstum von mehr als 3,5 Milliarden Euro zu erzielen. Gleichzeitig soll das Produktportfolio verschlankt werden.
