Die Auftragseingänge für Konsumgüter im Verarbeitenden Gewerbe sind im Februar 2025 deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, verzeichnete dieser Bereich einen Rückgang um 5,2 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Sehr unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen
Der gesamte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe stagnierte im Februar. Der preisbereinigte Auftragseingang blieb gegenüber Januar saison- und kalenderbereinigt unverändert, teilte das Bundesamt mit. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen sank der Auftragseingang um 0,2 Prozent.
Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen verlief sehr unterschiedlich. Während die Hersteller von Metallerzeugnissen einen Auftragsrückgang von 7,4 Prozent verzeichneten, legte der Maschinenbau um 3,4 Prozent zu. Die Pharmaindustrie verbuchte einen Rückgang um 5,9 Prozent. Die Hersteller elektrischer Ausrüstungen meldeten ein Minus von 5,3 Prozent.
Auslandsgeschäft entwickelt sich uneinheitlich
Die Auslandsaufträge stiegen insgesamt um 0,8 Prozent. Allerdings gingen die Bestellungen aus der Eurozone um 3,0 Prozent zurück, während die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 3,4 Prozent zulegten. Die Inlandsaufträge sanken um 1,2 Prozent.
Der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe stieg im Februar 2025 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2024 lag der Umsatz um 2,9 Prozent niedriger, so das Bundesamt.
