Im Zuge des Projektes sollen nachhaltige Verfahren zum Gewinnen hochwertiger und funktioneller Proteinzutaten aus Hanfsamen erforscht und entwickelt werden: auch damit Hanfprotein und Hanfsamenöl günstiger zu haben sind. Gegenwärtig wird der Markt für pflanzliche Proteine hauptsächlich von Soja, Weizen und Erbsen dominiert. Hanf könnte aus Sicht der Projekt-Teilnehmer eine wertvolle alternative Proteinquelle sein. Das gelte vor allem angesichts der geringen Umweltauswirkungen des Hanfanbaus und der zunehmenden Nachfrage nach pflanzlichen Proteinquellen.
Das Projekt hemp4Food ist Teil des Innovationsraums NewFooddSystems, der Akteure aus der Lebensmittel- und Ernährungsforschung und der Lebensmittelwirtschaft zusammenbringt. Der Innovationsraum wird vom Max Rubner-Institut (MRI) zusammen mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn koordiniert. Dem transdisziplinären Konsortium haben sich bereits mehr als 60 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft angeschlossen.
Forschung zu Nutzhanf Rügenwalder und Südzucker mischen mit
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein besonderes Forschungsprojekt: Es soll das Potenzial von Nutzhanf für die menschliche Ernährung ausschöpfen helfen. Heute hat die Signature Products GmbH die Zusage des Ministeriums über eine Million Euro erhalten. Projektbeteiligte sind die Universität Bonn, die Rügenwalder Mühle, Südzucker, ICL Ladenburg und weitere Subunternehmer.
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