Ziel ist es, die Verbraucher ab Anfang 2024 über die Herkunft von frischem, gekühltem und tiefgefrorenem Fleisch dieser Tiere zu informieren. Bisher war dies nur bei vorverpacktem Fleisch vorgeschrieben. Eine Pflicht zur Herkunftskennzeichnung bestand bereits für unverpacktes Rindfleisch. Anfang Juli hatte der Bundesrat bereits den Weg frei gemacht für das Gesetz für eine Tierhaltungskennzeichnung. Die Kennzeichnung umfasst fünf Haltungsformen: „Stall“, „Stall+Platz“, „Frischluftstall“, „Auslauf/Weide“ und „Bio“. Das Gesetz regelt zunächst die Mast von Schweinen und soll zügig auf weitere Tierarten, Lebensphasen und Bereiche der Wertschöpfungskette wie Gastronomie und Verarbeitungsprodukte ausgeweitet werden.
Fleisch Herkunftskennzeichnung wird ausgeweitet
Künftig muss die Herkunft von unverpacktem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch gekennzeichnet werden. Das Kabinett billigte jetzt einen entsprechenden Verordnungsentwurf von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne).
Bildquelle: Qualivo
Das könnte Sie auch interessieren
Hersteller-Strategien
Fleisch
-
Neuer Start am 1. Oktober 2027Bundesregierung verschiebt Gesetz zur Tierhaltungskennzeichnung erneut -
So entsteht...Vom Fleischwolf bis in die Dose – die Produktion der Bockwurst „Dicke Sauerländer“ -
FleischVom Stall bis zur Fleischtheke – so setzt Kaufland gemeinsam mit Landwirten mehr Tierwohl um -
So entsteht...Zwei Produkte, ein Snack – wie bei Mar-Ko Salami und Teig zusammenfinden -
Interview mit Michael und Max Ponnath„Wir wollen die Abhängigkeit vom freien Markt reduzieren“ – so baut Ponnath eine eigene Bio-Lieferkette auf -
So entsteht...Wie Südtiroler Speck Schritt für Schritt seinen typischen Geschmack bekommt
Im Heft
Molkereiprodukte
-
Jahrestagung des MIVMilchindustrie fordert höhere Preise im Handel -
Proteste in ItalienLkw-Blockaden gefährden die Produktion von Büffelmozzarella -
Studie zum MilchmarktMilchalternativen erhöhen Exportdruck für Molkereien -
EU-Öko-VerordnungBrüssel hält an Bio-Weidepflicht fest: Übergangsfrist möglich
Nachhaltigkeit
-
Öko-InstitutNeue Studie untersucht Umweltbilanz von Tiefkühlkost -
DiscounterAlle Tee-Eigenmarken von Lidl sind nachhaltig -
Interview mit Michael Durach„Wir liegen bei 96 bis 98 Prozent Stromautarkie“ – so macht sich Develey resilient -
Erneuerbare EnergienEnergiepreise? Egal! Wie sich Handel und Industrie unabhängiger machen
Viel gelesen in Hersteller
-
TiefkühlmarktDeutsche Indoor-Garnelen sollen ins Regal – warum die Anbieter jetzt auf Skalierung setzen -
So entsteht...Zwei Produkte, ein Snack – wie bei Mar-Ko Salami und Teig zusammenfinden -
Öko-InstitutNeue Studie untersucht Umweltbilanz von Tiefkühlkost -
Fahrt mit...Niemals aufgeben – wie der Deutschlandchef von Nestlé denkt und das Unternehmen umbaut