Lebensmittelproduktion Rohstoffversorgung bleibt größtes Problem

Die Abhängigkeit von globalen Warenströmen bei gleichzeitig auftretenden geopolitischen und ökologischen Krisen erschwert es vielen Lebensmittelherstellern, hochwertige Rohstoffe in ausreichenden Mengen zu beschaffen. Das zeigt eine neue Studie der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE). 

Donnerstag, 22. September 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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412 für Risiko- und Krisenmanagement verantwortliche Mitarbeiter der Branche wurden für die Studie befragt, wie die BVE mitteilte. die die Studie zusammen mit AFC Risk & Crisis Consult erstellt hat . Aktuell bejahen 96 Prozent der Befragten, dass das Auftreten von Risiken in ihrem globalen Wareneinkauf in den letzten Jahren zugenommen hat. Laut der Studie sehen die Unternehmen ihre Risiken hauptsächlich im steigenden Rohwarenpreis, der Rohwarenverfügbarkeit, Lieferfähigkeit und dem Lieferantenausfall. Die bisher wichtigsten Risikothemen zur Lebensmittelsicherheit durch Produktkontaminationen und Allergene sind durch die vorher genannten abgelöst worden. Allerdings glauben auch 91 Prozent der Befragten, dass Ihre Unternehmen anpassungsfähig und flexibel genug sind, mit neuen Sachverhalten und Herausforderungen umgehen zu können.

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der BVE, erklärt anlässlich der Ergebnisse: „Die Ernährungsindustrie befindet sich in der größten Krise seit 70 Jahren. Ernteausfälle, Lieferengpässe durch Corona und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges stellen die Unternehmen vor zahlreiche Problematiken. Wenig verwunderlich ist es daher, dass viele Unternehmen in der Verfügbarkeit von Rohstoffen zukünftig die größte Herausforderung sehen.“

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