Konsumgüter Henkel kämpft mit Rohstoffkosten

In einem Umfeld steigender Rohstoff- und Transportkosten hat der Konsumgüterriese Henkel seinen Umsatz im dritten Quartal organisch um 3,5 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Euro steigern können. Besonders das Geschäft mit Klebstoffen legte stark zu, während das Geschäft mit Schönheitsprodukten schwächelte. 

Dienstag, 09. November 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Das teilte der Konzern am Dienstag mit. Carsten Knobel, Vorstands­vorsitzender von Henkel, sprach von einem schwierigen Umfeld. „Die Auswirkungen der globalen Corona-Krise sowie der außerordentlich angespannten Situation an den Rohstoff­märkten und in den globalen Lieferketten haben auch im dritten Quartal unser Marktumfeld stark beeinflusst.“

Der Unternehmens­bereich Beauty Care lag im dritten Quartal aufgrund einer weiterhin merklich rückläufigen organischen Umsatz­entwicklung in der Kategorie Körper­pflege, insbesondere bedingt durch die deutliche Ab­schwächung der Märkte, unter dem Niveau des Vorjahres. Das Friseur­geschäft zeigte hingegen einen starken Umsatz­anstieg gegenüber dem Vorjahres­quartal.

Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care erzielte ein gutes organisches Umsatz­wachstum, das insbesondere durch das Geschäftsfeld Waschmittel getragen war.

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Geschäfts­jahres 2021 sagte Knobel: „Die Unsicherheit, wie sich die Pandemie und ihr Einfluss auf Konsum und Industrie weiterent­wickeln werden, bleibt hoch. Insbesondere der weitere starke Anstieg der Rohstoff­preise und der Logistik­kosten belasten die Wirtschaft stärker als bisher angenommen. Wir arbeiten mit umfang­reichen Maßnahmen intensiv daran, die Auswirkungen auf unsere Geschäfte und Profitabi­lität zu begrenzen.“

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