Schaumwein-Streit Russland importiert wieder Champagner

Im Schaumwein-Streit mit Russland hat Frankreichs Champagner-Branche eingelenkt. Der Wirtschaftsverband CIVC will vom 15. September an wieder Champagner-Ausfuhren nach Russland erlauben.

Dienstag, 14. September 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Zwar sind einem Bericht des Branchenmagazins „Terre de vins“ zufolge mehrere Schreiben der französischen Regierung nach Moskau bislang ohne konkrete Folgen geblieben. Der Verband sehe dennoch ein gestiegenes Bewusstsein für das Thema geschützter Herkunftsangaben in Russland und Frankreich.

Aus Protest gegen ein neues russisches Gesetz hatte der Verband im Juli die Champagner-Produzenten aufgefordert, ihre Tropfen vorerst nicht mehr nach Russland zu verkaufen. Das Gesetz legt fest, dass die kyrillisch geschriebene Bezeichnung „Schampanskoje“ („Champagner“) russischem Sekt vorbehalten ist. Ausländische Produkte dürfen hingegen nur noch als „Schaumwein“ verkauft werden. Laut Wirtschaftsverband kann die unübersetzte Originalbezeichnung „Champagne“ in lateinischer Schrift aber weiter benutzt werden.

Auch die EU-Kommission hatte sich in dem Streit um die Rechte der Champagner-Produzenten besorgt gezeigt.

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