BDSI Brexit schadet deutscher Süßigkeitenindustrie

Der Brexit macht der deutschen Süßwarenindustrie zu schaffen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sei der Umsatz beim Export von Keksen, Schokolade und Co. auf die Insel um 11,8 Prozent im Vergleich mit dem ersten Quartal 2020 gesunken. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) mit. 

Montag, 23. August 2021, 14:39 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Carsten Hoppen

Die negativen Auswirkungen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union drohten der deutschen Süßwarenindustrie nun langfristig zu schaden, hieß es. Wegen bürokratischer Hürden für Lieferanten an der Grenze erhöhe sich der Aufwand, wodurch Logistikkosten stiegen. Kleinere Warenlieferungen lohnten sich oft nicht mehr. Rund fünf Prozent der deutschen Süßigkeitenproduktion seien vom britischen Markt abhängig, hieß es vom Verband. Gerade mittelständische Unternehmen hätten in der Vergangenheit von der Zusammenarbeit mit dem britischen Partner profitiert.

 

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