Brauerbund „Historischer Absturz“

Im Januar waren nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes nur noch gut 4,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt worden, ein Rückgang zum Vorjahresmonat um 27 Prozent. Der Brauerbund-Präsident Holger Eichele spricht von einem „historischen Absturz“ und verlangt weitere Hilfen.

Dienstag, 02. März 2021 in Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild „Historischer Absturz“
Bildquelle: Die Freien Brauer

Besonders schlecht liefen die Geschäfte im Inland mit einem Minus von 28,3 Prozent. Der mittlerweile viermonatige Lockdown in Deutschland treffe insbesondere die kleinen Betriebe, die stark von Gastronomie und Veranstaltungen abhängig seien. „Fassbier ist über Nacht unverkäuflich geworden“, sagte Eichele der Deutschen Presse-Agentur. Viele Brauereien müssten vor der Insolvenz gerettet werden, verlangte der Brauerbund. Bisher fielen viele betroffene Betriebe durchs Raster, weil die Hürden für Hilfen viel zu hoch seien. Auch von der jüngst beschlossenen Erstattung für abgelaufenes Fassbier im Rahmen der Überbrückungshilfe III könnten nur wenige profitieren.

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