Ritter Sport Wächst zweistellig

Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG verzeichnet für das vergangene Jahr im  wichtigen Markt der 100-Gramm-Tafelschokolade ein zweistelliges Plus. Diese Umsatzsteigerung gleicht Corona-bedingte Einbußen aus, sodass man 2020 mit einem Gesamtumsatz von rund 470 Millionen Euro abschließt.

Mittwoch, 27. Januar 2021 in Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Santiago Engelhardt

Nach einigen schwierigen Jahren sieht sich Ritter im Heimatmarkt Deutschland wieder auf Erfolgskurs und freut sich über eine sehr gute Entwicklung in allen wichtigen Kanälen – insbesondere im LEH. Damit gewinnt Ritter Sport im hart umkämpften deutschen Tafelschokoladenmarkt Marktanteile hinzu (wertmäßig  17 Prozent, laut IRi). „In Krisenzeiten haben etablierte Marken wie wir Vorteile, weil sich der Handel auf die jeweiligen Top-Produkte einer Kategorie fokussiert“, erklärt CEO Andreas Ronken.  „In unseren Kernmärkten waren wir daher überaus erfolgreich, während wir in den Absatzmärkten, in denen Ritter Sport nicht zu den führenden Marken zählt, Einbußen hinnehmen mussten. Unser Ziel muss es daher sein, Ritter Sport in weiteren Märkten unter den Top drei zu etablieren.“ 

2020 bewertet Ritter als "Jahr des Aufbruchs". Neben umfassenden Investitionen am Standort Waldenbuch markiert  der Erwerb einer Produktionsstätte im österreichischen Breitenbrunn einen Meilenstein in der über 100-jährigen Firmengeschichte. Erstmals verfügt das Familienunternehmen damit über eine eigene Fertigung außerhalb Waldenbuchs. Mit dem neuen Werk in Breitenbrunn hat Ritter im Rahmen eines Asset-Deals auch die Marke Amicelli übernommen, deren Produktion in diesen Tagen startet. Im weiteren Verlauf des Jahres werden in dort auch das Traditionsprodukt Ritter Sport Rum sowie einige Varietäten des 100- Gramm-Sortiments gefertigt. 

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