Unter den Kunden von Plant & Bean herrsche laut Unternehmen Einigkeit darüber, dass Großproduktion eine Grundvoraussetzung für Kostensenkungen bei pflanzenbasierten Fleischprodukten sei. Mit günstigeren Produkten werde eine breite Akzeptanz auf dem Mainstream-Markt erreichbar.
Die Produktionsstätte von Plant & Bean in Boston hat eine Fläche von 263.000 Quadratmetern. Für den Anfang ist eine Kapazität von 55.000 Tonnen geplant. Kleineren Anbietern sowie größeren internationalen Markenartiklern und Einzelhandelsunternehmen steht damit eine vollständig zertifizierte europäische Produktionsplattform zur Verfügung. Um die weltweit erste globale Plattform für eine pflanzenbasierte Produktion zu etablieren, wird Plant & Bean den neuen Standort in Großbritannien um ähnliche Fertigungsstätten erweitern – im kommenden Jahr in den USA und 2022 in Asien.
Die neben der Produktion zweite wichtige Säule des Geschäftsmodells von Plant & Bean ist das System der gemeinschaftlichen Innovationen, in dem renomierte Forschungsinstitute und Lebensmitteltechnologieunternehmen aus aller Welt zusammenarbeiten, um die technologische Entwicklung für eine höhere Qualität und geringere Kosten bei pflanzenbasierten Fleischprodukten voranzutreiben. Plant & Bean geht neue strategische Partnerschaften mit global tätigen Unternehmen im Bereich der Produktentwicklung ein: Die Partner sind Griffith Foods, Gushen als spezialisierter Hersteller von gentechnikfreien Sojaproteinen, sowie Forschungsinstitute von Wageningen University & Research (Niederlande) und das auf Nahrungsmittel und Nachhaltigkeit ausgerichtete Singapore Institut of Technology.
„Die heutige Ankündigung unterstreicht unser Engagement dafür, ein Nahrungsmittelsystem, das aktuell nicht funktioniert, wieder in Ordnung zu bringen“, erklärt Edwin Bark, CEO von Plant & Bean. „Derzeit essen 65 Prozent der Verbraucher aufgrund des Preises und der Qualität kein pflanzenbasiertes Fleisch. Mit unserer globalen Fertigungsstrategie erhalten Markenartikler endlich die Möglichkeit, ihre Produktsortimente zu skalieren, um den Preis für die Verbraucher zu senken. Mit Blick auf die Produktqualität machen wir bedeutende Fortschritte beim Verbessern von Geschmack, Konsistenz und Aussehen des pflanzenbasierten Fleischs."
Plant & Bean Europas größte Produktion für pflanzenbasiertes Fleisch
Plant & Bean, Entwickler und Hersteller von pflanzenbasierten Nahrungsmitteln, kündigt die Eröffnung der europaweit größten Produktionsanlage für pflanzenbasiertes Fleisch in Großbritannien an. Das neue Werk soll eine effiziente Produktion und Distribution in ganz Europa ermöglichen. Damit könnten Markenartikler der rasant wachsenden Nachfrage nach pflanzenbasiertem Fleisch gerecht werden, heißt es in Boston in der britischen Grafschaft Lincolnshire.
LP international - Nachrichten
-
FleischmarktMorliny Foods schließt Kauf von Wursthersteller Wolf abDer britische Konzern Morliny Foods hat die Übernahme der Firmengruppe Wolf abgeschlossen, nachdem die Wettbewerbshüter grünes Licht gegeben hatten. Christian Wolf (Foto) bleibt Vorstandschef und will mit dem neuen Eigentümer international expandieren.
-
ÖsterreichMpreis eröffnet neue Filialen und modernisiert MärkteDer Tiroler Lebensmittelhändler Mpreis hat 2025 mehrere neue Filialen eröffnet und bestehende Märkte umgebaut. Die Modernisierungen senken den Energieverbrauch nach Unternehmensangaben um bis zu 40 Prozent. Mpreis vergab Aufträge im Wert von 138 Millionen Euro an regionale Lieferanten.
-
NorwegenNeuer Rekordwert beim Export von Fisch und MeeresfrüchtenNorwegen steigert seine Fisch- und Meeresfrüchte-Exporte im Jahr 2025 um 4 Prozent auf einen Rekordwert. Polen bleibt größter Abnehmer, während China mit einem Plus von 31 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnet. In den USA bremsen höhere Zölle das Geschäft.
Viel gelesen in Hersteller
-
Frucht mit KroneSchlechte Ernten, gestörte Lieferketten – der Ananasmarkt ist in Bewegung -
Gesünder naschenDarum sind funktionelle Süßigkeiten im Kommen -
So entsteht...Der Früchtetee italienische Limone – von der Rohware bis zur Verpackung -
AnzeigeMoldauische Weine erobern den deutschen Einzelhandel
Im Heft
Hersteller
-
AnzeigeDie Welt des Labors: analytica 2026 -
Henkell-Freixenet-CEO im InterviewStrukturkrise Deutschland – warum Politik und Wirtschaft jetzt mutige Entscheidungen brauchen -
FischMikroplastik, Herkunft, Zertifikate – wie Händler mit Transparenz Vertrauen schaffen -
Vorstand im InterviewWachstum ohne Zukauf – warum Heristo auf organische Expansion setzt -
So entsteht...Wie Coppenrath & Wiese Tiefkühltorten backt -
Veganuary 2026Treiber oder Strohfeuer? Wie viel Umsatzpotenzial wirklich im veganen Januar steckt
Warenkunde
-
ProduktwissenWindelmarkt im WandelNachhaltige Materialien, neue Größen und spezialisierte Produkte verändern das Sortiment.
-
ProduktwissenHandarbeit und Fingerspitzengefühl – so entsteht Nürnberger LebkuchenDer Name Nürnberger Lebkuchen ist geschützt. Was das genau bedeutet, und wie das Weihnachtsgebäck entsteht.
Nachhaltigkeit
Personalien Hersteller
Im Gespräch - Hersteller
-
Ritter Sport„Nachhaltigkeit ist ein Marathon, kein Sprint“Mehr Nachhaltigkeit beim Kakao und bei anderen Zutaten ‒ das ist das Ziel der Schokoladenhersteller. Viel wurde bereits erreicht, doch es bleibt noch einiges zu tun. Benno Mauerhan spricht über Nachhaltigkeit, sein erstes Jahr als DACH-Chef und horrende Kakaopreise.
-
Neue Plastik-RegelnKleinbetriebe vor dem Aus?Die LP sprach mit dem AVU-Vorsitzenden Dr. Carl Dominik Klepper über die jetzt beschlossene EU-Verpackungsverordnung und deren Auswirkungen auf die Branchen in der Wertschöpfungskette des Lebensmitteleinzelhandels.
