Lieferdienst Dr. Oetker übernimmt Flaschenpost

Mit dem Zukauf des Getränke-Lieferdienstes Flaschenpost aus Münster stärkt Dr. Oetker seine Getränkesparte. Die Kaufverträge seien vor wenigen Tagen unterzeichnet worden, teilte der Bielefelder Lebensmittelkonzern heute mit. Zum Verkaufspreis äußerte sich Oetker nicht.

Montag, 02. November 2020, 09:21 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: www.christoph-papsch.com

Der Oetker-Konzern ist Marktführer im deutschen Biergeschäft und hat mehr als 40 Marken, wie etwa Jever und Radeberger, im Sortiment. Mit „Durstexpress“ betreibt Oetker bereits ein Konkurrenz-Unternehmen in zwölf Großstädten. Ein Firmensprecher betonte, Oetker sehe für Online-Lieferdienste eine sehr gute Zukunft und habe sich deshalb zum Kauf entschlossen. Die Übernahme muss noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.

Flaschenpost liefert vornehmlich Getränke – und inzwischen auch Lebensmittel sowie Produkte des täglichen Bedarfs – auf Online-Bestellungen ins Haus. Am Hauptsitz in Münster können sich Kunden auch Supermarkteinkäufe zur Haustür bringen lassen. Der Lieferdienst stieg 2016 mit einem innovativen Logistik-Konzept in die Branche ein. Inzwischen ist Flaschenpost in 23 Städten aktiv und verzeichnet nach eigenen Angaben pro Jahr rund zwei Millionen Bestellungen. Schwerpunkt ist der Großraum NRW. Allein im Oktober 2020 hat der Lieferdienst nach Informationen des Portals „Deutsche Startups“ einen Umsatz von etwa 27 Millionen Euro erwirtschaftet. Inklusive Fahrer und Lagerkräfte sollen derzeit rund 7.000 Mitarbeiter für das Unternehmen arbeiten. 

 

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