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Diageo Massiver Einbruch

Lebensmittel Praxis | 04. August 2020
Diageo: Massiver Einbruch
Bildquelle: Diageo

Der Schnaps- und Bierkonzern Diageo hat die Corona-Krise deutlich bei Verkauf und Gewinn zu spüren bekommen. Der Umsatz sank im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende Juni) um knapp 9 Prozent auf 11,8 Milliarden Pfund (13,1 Mrd. Euro).

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Ein Plus in Nordamerika wurde dabei von Rückgängen in den anderen Regionen mehr als zunichte gemacht. Damit schnitt Diageo noch schwächer ab als bisher in Aussicht gestellt. Diageo hat Marken wie Johnnie-Walker-Whisky, Smirnoff-Wodka und Tanqueray-Gin im Programm, aber auch die Biermarke Guinness.

Vor Sonderposten ging der operative Gewinn um 15 Prozent auf 3,5 Milliarden Pfund (3,89 Milliarden Euro) zurück. Weil der Konzern auf die Geschäfte in Indien, Nigeria, Äthiopien und Korea unter anderem wegen der Corona-Pandemie rund 1,3 Milliarden Pfund (1, 45 Milliarden Euro) abschrieb, sackte der Gewinn unterm Strich um 55 Prozent auf 1,4 Milliarden Pfund (1,55 Milliarden Euro) ab. Mit der Zwischendividende für das zweite Halbjahr auf Vorjahreshöhe steigt die Gesamtjahresausschüttung um 2 Prozent auf 69,88 Pence.