Süßwarenindustrie Geschäftslage deutlich verschlechtert

Kaufhäuser und Gastronomie geschlossen, Volksfeste abgesagt und auch an den Raststätten war kaum Geschäft zu machen. Die Süßwarenhersteller blicken auf eine schwierige Geschäftslage.

Mittwoch, 17. Juni 2020, 10:23 Uhr
Lebensmittel Praxis

Die Geschäftslage der mittelständisch geprägten deutschen Süßwarenindustrie hat sich aufgrund der Coronavirus-Krise gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. Insgesamt 52 Prozent der Unternehmen melden im 1. Tertial 2020 Umsatzrückgänge, ergab eine Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI).

Die Süßwarenunternehmen gehen mehrheitlich davon aus, dass sich auch im zweiten Quartal die rückläufige Entwicklung beim Umsatz und der Auftragslage fortsetzt. Hintergrund sind die europa- und weltweiten staatlichen Eingriffe in das öffentliche Leben, Kaufkraftverluste durch Arbeitsplatzverlust und Kurzarbeit sowie eine bereits festzustellende und weiterhin erwartbare Reduktion der Einkäufe, heißt es weiter in einer Pressemitteilung.

Für viele Hersteller waren in der Corona-Krise wichtige Absatzkanäle wie Kauf- & Warenhäuser, Süßwarenfachgeschäfte sowie Gastronomie über lange Zeit geschlossen. Verkaufskanäle wie Volksfeste und Verkaufsstätten im Bereich des Reiseverkehrs werden auf unbestimmte Zeit wegfallen bzw. deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

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