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Vandemoortele Guérin folgt auf Noten

Lebensmittel Praxis | 20. März 2020
Vandemoortele: Guérin folgt auf Noten
Bildquelle: Vandemoortele

Nach acht Jahren bei Vandemoortele verabschiedet sich CEO Jules Noten von dem Unternehmen. Ab 1. Juli 2020 wird Yvon Guérin, der derzeitige Geschäftsführer des Bereichs Bakery Products, die Nachfolge von Noten antreten. In Bezug auf das Geschäftsjahr 2019 konnte die Vandemoortele-Gruppe ein starkes Ergebnis verzeichnen.

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Die weitreichende internationale Erfahrung des neuen CEO Yvon Guérin soll Vandemoortele dabei helfen, die ausländischen Märkte weiter zu erschließen, so das Unternehmen. Noten wird sich in Zukunft verschiedenen Aufsichtsratsmandaten widmen.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr meldet Vandemoortele einen leichten Umsatzrückgang von 2 Prozent aufgrund des rückläufigen Trends bei den Rohstoffpreisen und durch eine Straffung des Sortiments im Bereich Bakery Products. Im Gegensatz dazu stieg das bereinigte EBITDA (REBITDA) um 16,9 Prozent auf 152 Millionen Euro.

Im Bereich Bakery Products verzeichnet Vandemoortele einen Gewinnzuwachs von 21,1 Prozent auf 95,8 Millionen Euro - größtenteils zurückzuführen auf Maßnahmen zur Kosteneinsparung in der Produktion und Logistik sowie auf den Einkauf von Rohstoffen und Verpackungen.

Im Bereich Margarine, kulinarische Öle und Fette wurde ein Sprung von 9,3 Prozent auf 56,1 Millionen Euro gemacht. Die Hauptfaktoren für die Rentabilität sind laut Unternehmen eine positive Entwicklung der Rohstoffpreise und eine effiziente Produktion.

Während des aktuellen Ausbruchs von COVID-19 ergreift Vandemoortele nach eigenen Angaben „die notwendigen Maßnahmen, um den Betrieb auf sichere Weise aufrechtzuerhalten“. Die Produktionsbetriebe werden dank strenger Be- und Entladeverfahren und strenger interner Hygienemaßnahmen weiter betrieben. In Bezug auf den Umsatz hat Vandemoortele infolge des Ausbruchs und der Maßnahmen für gastronomische Betriebe eine Verlagerung vom Vertriebskanal Foodservice auf den Retail festgestellt. Unter den gegenwärtigen Umständen erwarten wir auch einen steigenden Trend in Bezug auf Home Delivery und Take-away-Restaurants.