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Lebkuchen-Schmidt Nur noch Fairtrade-Kakao

Lebensmittel Praxis | 21. August 2019
Lebkuchen-Schmidt : Nur noch Fairtrade-Kakao
Bildquelle: TransFair e.V. / Sean Hawkey

Mit dem Start der diesjährigen Lebkuchen-Saison stellt der Nürnberger Traditionshersteller Schmidt seine Produktion komplett auf Fairtrade-Schokolade um. Das Unternehmen verwendet schon seit 2015 Fairtrade zertifizierten Kakao und jetzt umfassend für die 300 verschiedenen Artikel.

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Das noch vorhandene Verpackungsmaterial wird laut Geschäftsführer Jürgen Brandstetter noch aufgebraucht, bis die neuen „Hüllen“ mit dem Siegel in den Handel kommen. Aber bereits jetzt ist Fairtrade-Kakao in den Produkten. Die Vorgaben für die Fairtrade-Zertifizierung werden von der Organisation FLOCERT vor Ort kontrolliert. Garantiert wird ein Mindestpreis, der den kleinbäuerlichen Betrieben ein kalkulierbares Einkommen ermöglicht und als Sicherheitsnetz gegen die Preisschwankungen am Weltmarkt dient. Kinder- und Zwangsarbeit sind verboten. Außerdem werden durch den nachhaltigen Anbau der Kakaopflanzen Ressourcen geschont. Der Kakaoanbau ist für mehr 5,5 Millionen Bauern in Entwicklungsländern wie Ghana, der Elfenbeinküste oder der Dominikanischen Republik die Haupteinnahmequelle „Wir wollen dazu beitragen, dass der Marktanteil von Fairtrade-Kakao in Deutschland von derzeit zehn Prozent noch deutlich weiter steigt“, sagt Brandstetter.