Vion Umsatz geht zurück

Die Umsatzerlöse von Vion sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent gesunken. Beim Volumen fiel der Rückgang mit 2,9 Prozent geringer aus. Das Ebitda geht von 64 Millionen Euro 2017 auf 60,5 Millionen Euro zurück, teilte der Fleischvermarkter am Donnerstag mit. CEO Ronald Lotgerink (Foto) gibt sich zuversichtlich: „Unsere Bilanz bleibt nach wie vor stark.“

Donnerstag, 28. März 2019, 11:42 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Adrie van Zalk

Insgesamt lagen die Umsatzerlöse 2018 bei 4,67 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr (21,8 Millionen Euro) mit 10,2 Millionen Euro mehr als halbiert. Das Unternehmen führte als Gründe unter anderem die niedrigen Rinderhaut- und hohen Schweinepreise in einem trockenen und heißen Sommer an.

Lotgerink ist aber überzeugt, dass das Unternehmen die richtigen Weichen gestellt hat: „Die Initiativen in unserem strategischen Plan zur Modernisierung unserer Produktionspräsenz werden Vion eine starke Wettbewerbsposition für unser zukünftiges Wachstum bieten.“ 2018 hat Vion nach der erfolgreichen Einführung in den Niederlanden die Vion-Division Pork Good Farming Balance, eine nachfrageorientierte Lieferkette, auf dem deutschen Markt eingeführt. Investitionen in Höhe von 61,2 Millionen Euro, etwa in die Leeuwarden und Waldkraiburg, hätten die Wettbewerbsfähigkeit zudem verbessert. 2019 will das Unternehmen 35 Millionen Euro in Boxtel investieren, um eine kürzere Lieferkette und zugleich eine nachhaltige Arbeitsweise an diesem Standort zu ermöglichen.

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