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Tönnies Behauptet sich durch internationale Aufstellung

Lebensmittel Praxis | 14. März 2019
Tönnies: Behauptet sich durch internationale Aufstellung

Bildquelle: Ritter

„Die Fleischbranche befindet sich im Wandel“, sagt Clemens Tönnies (Foto), geschäftsführender Gesellschafter. Tönnies entwickelt sich gegen den Markttrend und behauptet sich mit insgesamt 20,8 Millionen verarbeiteten Schweinen weltweit (+1 Prozent), davon 16,6 Millionen in Deutschland (+/- 0 Prozent).

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Bei den Rindern verarbeitete und zerlegte Tönnies im Jahr 2018 insgesamt 440.000 Tiere (+2 Prozent). Aufgrund des schwachen Schweinepreises, der 12,5 Prozent niedriger als im Vorjahr war, liegt der Unternehmensumsatz mit 6,65 Milliarden Euro 3,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. „Der deutsche Fleischmarkt ist sehr heterogen. Während wir im Rinderbereich ordentlich wachsen, gelingt uns dies beim Schwein vor allem international. Insgesamt sind wir Treiber in der nachhaltigen Entwicklung, um die Ansprüche der Verbraucher zu erfüllen“, sagt Andres Ruff, Geschäftsführer der Tönnies Holding. Tönnies hat im vergangenen Jahr alle Standorte einer grundlegenden Prüfung unterzogen. „Wir konzentrieren und spezialisieren unsere Standorte. Beispielsweise haben wir in Gütersloh ein Spezialwerk für Edelschimmeltechnologie. Zudem haben wir Standorte wie den in Landsberg am Lech entwickelt. Dort produzieren wir auf Basis traditioneller Rezepte und innovativer Technologien erfolgreich für LEH-Eigenmarken, bringen aber auch neue bayerische Marken wie Lechtaler Original national in den Handel.“ Damit einhergehend wurden die Standorte Herzebrock, Beckum und Verl geschlossen. „Gleichzeitig setzen wir unsere internationale Wachstumsstrategie konsequent um. Wir wachsen in Frankreich, Polen und sind Segment-Marktführer in Großbritannien. In Dänemark wurde 2018 der wirtschaftliche Turnaround erreicht, so dass wir nach der Übernahme von Tican eine sehr positive Entwicklung nehmen“, sagt Andres Ruff.