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Süßwarenindustrie Sorgen wegen des Brexits

Lebensmittel Praxis | 23. Januar 2019
Süßwarenindustrie: Sorgen wegen des Brexits

Bildquelle: Mugrauer

Der Brexit könnte auch für die deutsche Süßwarenbranche gravierende Folgen haben. 3.000 Beschäftigte seien hier bisher von dem jährlich etwa 800 Millionen Euro schweren Export nach Großbritannien abhängig, sagte Bastian Fassin vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI).

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Das sind circa sechs Prozent der Süßwarenproduktion in Deutschland, hinter Frankreich ist Großbritannien das wichtigste Exportland für die Branche. Je nachdem wie hart der EU-Austritt Londons ausfalle, wären dann Jobs in Deutschland in Gefahr, sagte das Präsidiumsmitglied des Verbandes. Es drohten nicht nur Lieferengpässe und Zoll in Höhe von 5 bis 15 Prozent, sondern der Branche mache insgesamt eine große Unsicherheit zu schaffen. „Wir wissen noch nicht mal, welches Zollformular wir ausfüllen dürfen und welche Zollklasse wir sind“, sagte der Manager, der auch Chef von Katjes ist. Die Lage sei ohnehin schon angespannt, weil die Branche durch die Abwertung des Pfundes in den vergangenen zwei Jahren bereits 50 Millionen Euro eingebüßt habe – da der Wert des Pfundes sank, brachten die Einnahmen im Vereinigten Königreich weniger Euro in die Bilanzen der deutschen Firmen.