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Bericht des Umweltbundesamts Wieder mehr Verpackungen verbraucht

Lebensmittel Praxis | 26. Juli 2018
Bericht des Umweltbundesamts: Wieder mehr Verpackungen verbraucht

Bildquelle: PET-Forum

Die Bundesbürger produzieren unverändert viel Verpackungsmüll. Im Jahr 2016 fielen 18,16 Millionen Tonnen an, wie das Umweltbundesamt mitteilte. Das waren 0,05 Prozent mehr als im Vorjahr und 220,5 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Der Verpackungsverbrauch in Deutschland liegt damit weiterhin deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 167,3 Kilogramm pro Kopf.

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Knapp die Hälfte des Abfallaufkommens, nämlich 47 Prozent, ging auf das Konto von privaten Verbrauchern. Mehr als 70 Prozent des Verpackungsmülls wurden recycelt. Allerdings waren die Quoten ganz unterschiedlich: 85,5 Prozent bei Glas, 87,9 Prozent bei Alu, 88,7 Prozent bei Papier und Karton und sogar 92,1 Prozent bei Stahl, aber nur 49,7 Prozent bei Kunststoff und 26 Prozent bei Holz.

Als Gründe für den anhaltend hohen Verbrauch von Verpackungen nennt das Umweltbundesamt zusätzliche Funktionen wie Dosierhilfen, aufwendige Verschlüsse, kleinere Portionen, Versandhandel und Essen und Trinken zum Mitnehmen. Die Daten für 2017 werden erst im kommenden Jahr veröffentlicht.