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Hochwald Überdurchschnittlicher Milchpreis

Lebensmittel Praxis | 05. Juli 2018
Hochwald: Überdurchschnittlicher Milchpreis

Bildquelle: Hochwald

Die Großmolkerei Hochwald will ihren Mitgliedern weiterhin einen überdurchschnittlichen Milchpreis zahlen. Das teilte das Unternehmen bei einer Vertreterversammlung der genossenschaftlichen Muttergesellschaft Hochwald Milch eG in Maria Laach mit.

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2017 wurde den Milchlieferanten ein Milchpreis von 33,9 Cent pro Kilogramm gezahlt – 7,8 Cent pro Kilogramm mehr als im Vorjahr. Für 2017 meldete Hochwald im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von mehr als zwölf Prozent auf 1,53 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 30 auf 1.892. Die Genossenschaft zählt rund 4.000 Mitglieder beziehungsweise Eigentümer, von denen etwa 3.000 aktive Milchlieferanten sind. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 48,3 Millionen Euro um 5,4 Millionen unter dem Vorjahresniveau. Allerdings schüttete die Genossenschaft laut einer Sprecherin einen weiteren, nicht genau bezifferten Millionengewinn als Milchpreis an ihre Mitglieder aus.

Den Bau eines neuen Werks plant Hochwald im nordrhein-westfälischen Mechernich. Erster Spatenstich soll im Frühjahr 2019 sein – und die Fertigstellung etwa zweieinhalb Jahre später. Nach dem Verkauf eines Werks im bayerischen Weiding investierte Hochwald nach eigenen Angaben 2017 in seine anderen Standorte, um dort die entsprechenden Produktionsmengen aufzunehmen.