Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 18,7 Millionen Euro und 4,7 Prozent vom Umsatz unter dem Vorjahr (23,9 Millionen Euro; 6,1 Prozent vom Umsatz). Dies lag nach Angaben des Unternehmens vor allem an geplanten Investitionen für die Internationalisierung (USA, Brasilien, Ukraine, Südkorea) und einer generellen und vorgesehenen Erhöhung der Marketingausgaben sowie der Intensivierung von Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig konnte laut Weleda die Nettofinanzposition von 22,4 Millionen Euro auf 37,4 Millionen Euro zum Bilanzstichtag verbessert werden. Das konsolidierte Jahresergebnis lag mit 13 Millionen Euro 12,4 Prozent über Vorjahr. Die Eigenkapitalquote stieg auf 46,7 Prozent (Vorjahr 43,8 Prozent), heißt es in der Meldung weiter.
Im Geschäftsfeld Naturkosmetik lag das weltweite Umsatzwachstum, so Weleda, mit insgesamt 4,1 Prozent deutlich über dem Vorjahr (2016 Umsatzzuwachs von zwei Prozent). Der Umsatz betrug 292,4 Millionen Euro. Hierzu trugen wesentlich die Wachstumsregionen Westeuropa, Südamerika, Asien und Pazifik sowie Zentral- und Osteuropa bei. In der D-A-CH-Region stieg der Umsatz um 1,4 Prozent. Das Umsatzwachstum außerhalb der D-A-CH Region betrug insgesamt 7,4 Prozent.
Aufgrund der aktuellen Marktlage, der geplanten Innovationen und der Marktpräsenz von Weleda sieht das Unternehmen für die Naturkosmetik gute Wachstumschancen im höheren einstelligen Prozentbereich. „Aufgrund der Zukunftsentscheidungen wie Investitionen in Forschung und Entwicklung, der Umsetzung der Pharmastrategie, der Sortimentsstrategie für die Naturkosmetik sowie des weiteren Ausbaus der Märkte außerhalb Europas erwarten wir im laufenden Jahr 2018 trotz Umsatzwachstums noch keine Steigerung des Betriebsergebnisses“, heißt es in der Unternehmensmeldung.
