Beiersdorf Cyber-Attacke bewältigt

Ein Virenangriff hat seit vergangenen Dienstag weltweit die IT des Beiersdorf-Konzerns in weiten Teilen lahmgelegt. In der Folge war die Aktie deutlich im Wert gesunken.

Dienstag, 04. Juli 2017, 10:39 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Beiersdorf

Verantwortlich für die Attacke, die auch weitere Unternehmen und Institutionen betroffen hatte, ist der laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Trojaner Petya. Petya ist nach dem Trojaner WannaCry schon der zweite Cyberangriff auf Unternehmen und Behörden in diesem Frühsommer.


Betroffen waren bei Beiersdorf  u. a. das Computer-System, die Telefonanlage, aber auch die  Produktion – am Standort Hamburg und weltweit. „Der reguläre Geschäftsbetrieb inklusive unserer Produktionsbetriebs ist wieder angelaufen, und wir werden in Kürze für unsere Kunden wieder den gewohnten Service gewährleisten können“,wird der Konzern in Handelsblatt und FAZ zitiert. Nach außen gelangt seien aber keine Daten. Beiersdorf, Mondelez (Milka), die Containerreederei Maersk, der russische Ölproduzent Rosneft, der amerikanische Pharmakonzern Merck, die französische Bahn SNCF fielen der Attacke laut FAZ ebenso zum Opfer wie die Deutsche Post und der Metro-Konzern, deren IT-Systeme offenbar in der Ukraine angegriffen wurden.

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