Zugleich seien zentrale „Versorgungspunkte“ geplant, etwa im Großraum Bremen und bei Magdeburg. Das Unternehmen begründete den Schritt mit einer „Straffung des Produktionsnetzwerkes“. Mit den Anpassungen wolle man auf die veränderten Anforderungen der Handelskunden eingehen. So übernehmen die Supermarktketten die Belieferung ihrer Filialen zunehmend selbst oder durch eigene Partner. „Das heißt, die ’Rote Flotte’ liefert immer weniger an Einzelkunden aus. Durch die sinkende Auslastung sind die genannten Standorte nicht mehr wirtschaftlich“, heißt es in einer Mitteilung von Coca-Cola. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte Widerstand gegen die Entscheidung an. „Wir werden diese Standorte nicht kampflos aufgegeben“, sagte der Gewerkschaftssekretär für die Region Bremen-Weser-Elbe Thorsten Zierdt.
Coca-Cola 550 Mitarbeiter von Schließungen betroffen
Der Getränkehersteller Coca-Cola will im Sommer mehrere Standorte in Deutschland schließen. Davon seien laut Unternehmen bundesweit rund 550 Mitarbeiter betroffen, etwa 320 allein in Bremen. Auch knapp ein halbes Dutzend kleinerer Standorte unter anderem in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern werde nicht weiter betrieben.
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