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PHW-Gruppe Investiert in deutsche Standorte

LEBENSMITTEL PRAXIS | 11. Februar 2016

Mit Investitionen von mehr als 115,2 Mio. Euro (Vorjahr: 66,6 Mio. Euro) in die eigenen Betriebsstätten und steigenden Mitarbeiterzahlen (von 5.082 auf 6.619) unterstreicht die PHW-Gruppe ihren Wachstumskurs. Besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr Tierwohl-Produkten sowie veganen bzw. vegetarischen Alternativen.

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Im Kerngeschäftsfeld Geflügelspezialitäten musste die PHW-Gruppe aufgrund des Produktionsausfalls bei der Bogener Donautal Geflügelspezialitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr (30.06.2015) einen Umsatzrückgang von 3,1 Prozent hinnehmen – von rund 1,44 Mrd. Euro auf 1,40 Mrd. Euro.

Dagegen legten die ausländischen Geflügelgesellschaften zu: Die polnischen, bulgarischen und niederländischen Beteiligungen steuerten rund 392,5 Mio. Euro zum Gesamtumsatz der PHW-Gruppe bei. Dieser stieg im vergangenen Geschäftsjahr (Stichtag 30.06.2015) um 4,8 Prozent auf 2,38 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,27 Mrd. Euro). Insgesamt legte der Absatz der Geflügelspezialitäten für Hähnchen, Pute, Ente, Convenience und Wurst um 23,1 Prozent auf 689.609 t (Vorjahr: 555.518 t) zu.

Die Tierwohl-Produkte der PHW-Gruppe sind ein Schwerpunkt der Aktivitäten 2016. Sowohl bei Wiesenhof „Privathof-Geflügel“, das mit dem Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes (Einstiegsstufe) gekennzeichnet ist, als auch beim Aufzuchtkonzept „Kip van morgen“ sollen die Konzepte weiter ausgebaut werden. Gleiches gilt für die vegetarischen und veganen Produkte: „Wir sehen langfristig einen Anteil von 3 bis 5 Prozent am Wurstmarkt als realistisch an“, sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Wesjohann.