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Arla Stellenabbau und Umstrukturierung

LEBENSMITTEL PRAXIS | 09. Februar 2016
Arla: Stellenabbau und Umstrukturierung

Bildquelle: Arla

Um die Ziele der im Dezember 2015 vorgestellten neuen Unternehmensstrategie „Good Growth 2020“ zu erreichen (Wachstum in acht Molkerei-Produktkategorien und sechs Marktregionen), verändert die europäische Genossenschaftsmolkerei Arla Foods ihre Organisationsstruktur. Sie zentralisiert Bereiche wie Supply Chain, Finanzen und Human Resources, um Entscheidungen schneller treffen zu können. Rund 500 der 7.000 Stellen in der Verwaltung werden gestrichen, Mitarbeiter in Produktion und Logistik seien nicht betroffen, meldet Arla.

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Peder Tuborgh, Vorstandsvorsitzender von Arla Foods: „Wir müssen beweglicher und kosteneffizienter werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn wir weiterhin zu den bevorzugten Partnern unserer Kunden gehören möchten, müssen wir unsere Arbeitsprozesse optimieren.“ Der Manager hat ein neues Führungsteam mit Funktionsbereichen sowie den Geschäftsbereichen „Europa“ und „International“ zusammengestellt. Dazu gibt es Verantwortliche für die einzelnen Länder mit verstärktem kommerziellem Fokus auf Kunden, Verbraucher und Kategorien. Der Bereich „Marketing und Innovation“ gehört erstmals zur Führungsspitze.

Das neue Führungsteam besteht aus sieben statt wie bisher neun Mitgliedern: Neben CEO Peder Tuborgh zählen dazu Povl Krogsgaard (Vize-CEO und Global Supply Chain), Finanz-Chefin Natalie Knight, Ola Arvidsson (HR & Corporate Affairs), Hanne Søndergaard (Marketing & Innovation), Peter Giørtz-Carlsen (Europa), Tim Ørting Jørgensen (International). Ziel ist, das organische Ertragswachstum von 2 Prozent aus den vergangenen Jahren auf mindestens 4 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erhöhen. Mit der neuen Struktur will Arla seinen Pool an Rohmilch effektiver nutzen, die globalen Kategorien weiterentwickeln und neue Produkte überregional einführen.