Dies betrifft Erzeuger von Tomaten, Möhren, Weißkohl, Paprika, Blumenkohl, Gewürz- und Salatgurken, Pilze, Äpfel, Birnen, Trauben zum Verzehr, Kiwis und rote Früchte (Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren sowie schwarze, rote und weiße Johannisbeeren).
Für Waren, die kostenfrei verteilt werden, erhalten Landwirte von der EU den vollen Preis. Für andere Aufkäufe, vorzeitige Ernte oder Ernteverzicht soll ihnen laut EU-Kommission der halbe Preis erstattet werden. Die Vorkehrungen gelten bis Ende November. Rund 125 Mio. Euro werden die Maßnahmen kosten, schätzt die EU-Kommission.
„Nach den russischen Einschränkungen gibt es ein viel höheres Angebot auf dem Markt“, erläuterte der Sprecher von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos. „Diese Maßnahme soll das Angebot verringern, so dass die Preise nicht auf Krisenniveau rutschen.“
Russisches Importverbot EU unterstützt Obst- und Gemüsebauern
Die EU-Kommission hat Maßnahmen zur Unterstützung der von den russischen Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel betroffenen Landwirte beschlossen. Erzeuger von knapp 20 leicht verderblichen Obst- und Gemüsesorten können ab sofort EU-Hilfe beantragen.
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