Die ersten deutschen Erdbeeren aus dem Unterglasanbau sind auf dem Markt erhältlich. Gleichzeitig neigt sich die Saison der Importe aus dem Mittelmeerraum dem Ende zu, wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) mitteilte.
Den Angaben zufolge dominieren Erdbeeren aus Spanien, Italien und Griechenland derzeit noch das Angebot im deutschen Handel. Allerdings sei der Angebotshöhepunkt in diesen Ländern bereits überschritten. Zugleich wachse das Angebot aus dem Beneluxraum und aus deutschem Unterglasanbau. In Kürze rechnet die AMI auch mit ersten Mengen aus dem Tunnelanbau.
An den deutschen Großmärkten gewinnen Erdbeeren aus heimischem Anbau laut der Mitteilung bereits deutlich Marktanteile. Einige Regionalgesellschaften und Filialen des Handels setzten schon auf regionale oder niederländische Ware – allerdings noch mit deutlichen Preisaufschlägen gegenüber den Importen aus dem Mittelmeerraum. Die Preise für niederländische Erdbeeren hätten gegenüber der Vorwoche deutlich nachgegeben, und auch das deutsche Angebot könne sich diesem Trend nicht entziehen.
Supermärkte und Discounter bewerben Erdbeeren nach Angaben der AMI weiterhin intensiv. In der laufenden 16. Kalenderwoche zählt die AMI 37 Werbemaßnahmen für Erdbeeren. Im Discount kosten konventionelle Erdbeeren demnach zwischen 2,98 und 3,38 Euro je Kilogramm, für Markenware verlangen die Händler bis zu 6,98 Euro je Kilogramm. Über alle Aktionen hinweg liegt der Schwerpunktpreis zwischen 2,98 und 5,55 Euro je Kilogramm. Die Nachfrage steige Woche für Woche, begünstigt durch sonniges Wetter und steigende Temperaturen.