Shopping-Analyse Flink-Kunden kaufen Weihnachtsartikel so früh wie nie

Der Lebensmittellieferdienst Flink hat das Kaufverhalten seiner Kunden bei Weihnachtsprodukten untersucht. Bremen führt das Ranking der weihnachtsbegeistertsten Städte an. Die höchste Nachfrage nach Schoko-Weihnachtsmännern verzeichnete das Unternehmen einen Tag vor Nikolaus.

Montag, 27. Oktober 2025, 12:52 Uhr
Theresa Kalmer
Die Weihnachtssaison läuft aktuell Hochtouren an – und die Daten von Flink zeigen, wie unterschiedlich Deutschland seine Vorfreude lebt. Bildquelle: Getty Images

Der Lebensmittellieferdienst Flink hat eine Analyse des Kaufverhaltens seiner Kunden bei Weihnachtsprodukten vorgelegt. Die Auswertung zeigt, dass die Nachfrage nach Weihnachtsartikeln Ende September 2025 einsetzte – allerdings schwächer als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Die Deutschen greifen nach Angaben von Flink bereits zu Gewürz-Spekulatius, Lebkuchen, Stollen-Konfekt und Adventskalendern, während andere noch im Sommermodus sind.

Deutsche nehmen es mit Nikolaus-Timing genau

Die höchste Nachfrage nach Lebkuchen und Stollen verzeichnete Flink am 30. November 2024. Der Absatz dieser Weihnachtsklassiker blieb zwischen Oktober und Weihnachten relativ stabil, bevor er ab dem 14. Dezember deutlich abfiel. Schoko-Weihnachtsmänner erreichten ihren Verkaufshöhepunkt am 5. Dezember - einen Tag vor Nikolaus wurden mehr als dreimal so viele dieser Artikel bestellt wie am Nikolaustag selbst und sogar fünfmal so viele wie am 4. Dezember. 

„Offenbar nehmen es die Deutschen mit dem Nikolaus-Timing sehr genau“, erklärte Bernhard Selders, Head of Vendor Management und Retail Media bei Flink. „Ein Tag zu früh oder zu spät macht den Unterschied zwischen Erfolg und Ladenhüter!“

Bremen, Augsburg und Dresden bei Glühwein vorn

Bremen führt nach Angaben von Flink das Ranking der weihnachtsbegeistertsten Städte an, gefolgt von Fürth, Kiel, Dresden und Augsburg. Diese Städte kauften gemessen an ihren Gesamtbestellungen die meisten Weihnachtsprodukte. Bei Glühwein lagen Bremen, Augsburg und Dresden vorn, wie die Auswertung der Bestellungen vor dem 1. Dezember 2024 ergab. Die höchste Glühwein-Nachfrage registrierte der Lieferdienst am 14. Dezember. Ab November stieg die Nachfrage kontinuierlich an, um nach dem 24. Dezember stark abzufallen.

Fürth führt bei Schoko-Nikoläusen und Adventskalendern

Die Analyse ergab auch regionale Besonderheiten: Fürth dominierte mehrere Kategorien und führte sowohl bei Schoko-Weihnachtsmännern als auch bei Adventskalendern. Bottrop, Krefeld, Dortmund und Ludwigshafen am Rhein erwiesen sich ebenfalls als Hochburgen für Schoko-Weihnachtsmänner. Die stärkste Nachfrage nach Adventskalendern verzeichnete Flink am 4. Dezember 2024. Der Zeitraum vom 28. November bis 6. Dezember erwies sich dabei als die Hauptphase für Last-Minute-Adventskalender-Käufe.

Die Analyse der Weihnachts-Rabatte 2024 zeigte laut Flink ein klares Muster: Die großen Preisreduktionen starteten ab dem 27. Dezember nach den Feiertagen. Die Rabatte erreichten Spitzenwerte von bis zu 30 Prozent auf übrig gebliebene Weihnachtsprodukte. Für das laufende Jahr erwartet der Lieferdienst ähnliche Preisreduktionen ab dem 27. Dezember. 

Flink betreibt nach eigenen Angaben etwa 150 Verteilzentren in rund 90 Städten in Deutschland und den Niederlanden. Das Unternehmen liefert Lebensmittel nach Bestellung über eine App.

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