Notfall in Berlin Händler packen nach Stromausfall Tiefkühlkost in Kühllaster

Vom Stromausfall im Berliner Südosten sind auch Supermärkte und Geschäfte betroffen. Tiefkühlware musste bisher aber nicht in großem Umfang weggeworfen werden.

Mittwoch, 10. September 2025, 15:07 Uhr
Manuel Glasfort (mit dpa)
Ein Stromausfall ist für alle Betroffenen ärgerlich, auch für Supermarktbetreiber (Symbolbild). Bildquelle: picture alliance

Die meisten Supermärkte und Einzelhändler im vom Stromausfall betroffenen Südosten Berlins haben ihre Tiefkühlware dem Handelsverband Berlin-Brandenburg (HDE) zufolge retten können. „Sie haben dafür gesorgt, die Ware sofort in Kühllaster umzulagern“, sagte Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen. Diese blieben demnach entweder neben den Märkten stehen oder brachten die Produkte in die Großlager im Berliner Umland. 

In früheren Fällen hätten manche Supermärkte ihre Tiefkühlkost auch an Kundinnen und Kunden verschenkt, sagte Busch-Petersen. Das sei dieses Mal aber nicht nötig gewesen. Auch die finanziellen Verluste hielten sich für die Einzelhändler in Grenzen. Die meisten seien für solche Fälle versichert, hieß es.

Händler können nicht nachbestellen

„Es ist trotzdem für viele extrem ärgerlich“, sagte der Hauptgeschäftsführer. Geschäfte hätten zwar geöffnet, manche Händler könnten derzeit aber online keine Bestellungen tätigen. Es käme also aktuell keine neue Ware. 

Der Stromausfall ist Folge eines mutmaßlichen Brandanschlags auf zwei Strommasten in Johannisthal. Mehr als 24 Stunden nach der Tat sind noch Tausende Haushalte in dem Gebiet ohne Strom. Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin geht davon aus, dass erst Donnerstagabend alle Kunden wieder Elektrizität haben werden.

Anzeige

analytica 2026

analytica: die ganze Welt des Labors

Die Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und die analytica conference vom 24. bis 27. März 2026 in München.
Mehr erfahren

Neue Produkte

Regional-Star 2025 - Die Nominierten