Die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN) unterstützt den stationären Einzelhandel mit einer kostenfreien Veranstaltungsreihe. Am 2. September startet und am 18. November endet die überwiegend digitale Reihe unter dem Titel „Zukunft Handel: Trends, Tools, Themen“. Sie richtet sich an kleine und mittlere Handelsunternehmen sowie Innenstadtakteure.
Zahlreiche praxisorientierte Veranstaltungen
Die Veranstaltungsreihe beginnt am 2. September mit der Frage, wie sich Gastronomie und Handel erfolgreich in der Digitalisierung behaupten können. Mit innovativen Interaktionskonzepten am Point-of-Sale befasst sich eine Veranstaltung am 12. September. Das strukturierte Angehen der Digitalisierung unter Einbeziehung der Mitarbeiter ist am 29. September Thema. Um den digitalisierten Großhandel geht es am 8. Oktober, um den einfachen Einstieg in KI im Handel am 21. Oktober, um Warenwirtschaft am 30. Oktober und um Erlebnismarketning am 6. November. Ferner bietet die IHKN einen Praxisworkshop zur erfolgreichen Videoerstellung und Planung mit KI am 18. November in Präsenz an.
Grienitz: Herausforderungen wachsen ständig
Der Einzelhandel und die Innenstädte in Niedersachsen stehen nach Angaben der IHKN weiterhin unter erheblichem Druck. Bürokratie, Fachkräftemangel, Nachfolgeprobleme und die Konkurrenz durch internationale Online-Plattformen belasten die Betriebe zunehmend.
„Unsere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sowie die lokalen Standortgemeinschaften leisten Beeindruckendes für lebendige Innenstädte. Doch die Herausforderungen wachsen stetig“, erklärte Stefan Grienitz aus der IHKN-Federführung Handel. Die Veranstaltungsreihe wolle praxisnahe Impulse zu Themen wie Künstliche Intelligenz in Gastronomie und Einzelhandel, moderne Warenwirtschaftssysteme und Erlebnismarketing geben.
IHKN-Chefin betont Bedeutung digitaler Lösungen
Die kostenfreie Reihe endet am 18. November mit einer Präsenzveranstaltung in Emden. Monika Scherf, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen, betonte: „Mit dieser Reihe möchten wir niedersächsische Betriebe dabei unterstützen, digitale Lösungen besser zu verstehen und für sich zu nutzen.“ In einem schwierigen Konsumklima sei es wichtig, neue Wege zu gehen und die Zukunft aktiv zu gestalten, so Scherf.
Die IHKN sieht in digitalen Werkzeugen und Künstlicher Intelligenz große Chancen für den Handel. Diese könnten zur Kundenbindung, zur Prozessoptimierung oder zur Entlastung im Arbeitsalltag beitragen, so die Organisation.
