Studie zum Konsumentenverhalten Drogeriemärkte sind fest im Alltag verankert

Eine neue Studie zeigt: Drogeriemärkte sind die erste Adresse für den Kauf von Körperpflegeprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Gesundheitsprodukten. 84 Prozent der Konsumenten kaufen dort regelmäßig ein.

Mittwoch, 25. Juni 2025, 11:54 Uhr
Thomas Klaus
Etablierte Warengruppe: Ein Blick in die Kosmetikabteilung einer modernisierten Rossmann-Filiale. Bildquelle: Rossmann

Die Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) hat das Kaufverhalten in Drogeriemärkten untersucht. Bonial, Marktguru und Shopfully befragten für den Konsumentenreport im zweiten Quartal 2025 insgesamt 2.687 App-Nutzer, wie die Initiatoren mitteilten.

Auch Lebensmittel werden relativ häufig gekauft

Die Ergebnisse zeigen eine hohe Besuchsfrequenz in Drogeriemärkten. Zehn Prozent der Befragten kaufen mehrmals wöchentlich, 27 Prozent mindestens einmal pro Woche und 47 Prozent ein- bis dreimal im Monat in Drogeriemärkten ein. Das Sortiment, das die Kunden dort erwerben, reicht von Hygieneprodukten (57 Prozent) über Kosmetik (39 Prozent) bis zu Lebensmitteln und Snacks (18 Prozent).

Bei der Produktwahl greifen 64 Prozent sowohl zu Marken- als auch zu Eigenmarkenprodukten. Nur jeweils vier Prozent kaufen ausschließlich Markenprodukte oder Eigenmarken. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis (60 Prozent) und positive Erfahrungen (52 Prozent) nennen die Befragten als Hauptgründe für den Kauf von Eigenmarken.

Digitale Kanäle für Einkaufsplanung bevorzugt

Die Studie zeigt einen klaren Trend zur digitalen Angebotskommunikation. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten informiert sich über Angebotsportale über aktuelle Angebote, 29 Prozent nutzen Händler-Apps oder Webseiten. Klassische Medien wie Fernsehen (sechs Prozent) und Radio (zwei Prozent) spielen eine untergeordnete Rolle.

Stefan Bien, Geschäftsführer bei Shopfully, sagt: „Drogeriemärkte sind gesetzt, wenn es um den Wocheneinkauf geht. Sie werden gezielt angesteuert, um sich mit Produkten des täglichen Bedarfs einzudecken.“ Er ergänzt: „Ein Großteil der Käufer nutzt also inzwischen bevorzugt die digitalen Kanäle für die Einkaufsplanung.“

Die Umfrage führten die IDH-Initiatoren unter ihren App-Nutzern durch. 56 Prozent der Befragten waren zwischen 30 und 59 Jahre alt. Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Bedeutung digitaler Kanäle im Einzelhandel und das Vertrauen der Verbraucher in Eigenmarken der Drogeriemärkte.

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