Aus der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW) wird der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft - Bundesverband (VSW Bundesverband). Das wurde auf der Mitgliederversammlung in Bad Homburg beschlossen.
Strümpfel: Wirtschaft heute mehr denn je unter Druck
Johannes Strümpfel wurde einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Strümpfel, stellvertretender Sicherheitschef bei Siemens und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft, folgt auf Alexander Borgschulze.
In seiner Antrittsrede betonte der neue Chef die wachsenden Herausforderungen für die Wirtschaft: „Die Wirtschaft steht heute mehr denn je unter Druck durch digitale und physische Bedrohungen. Wir müssen als Verband noch stärker mit der Regierung, den Ministerien, Sicherheitsbehörden und Partnerorganisationen zusammenarbeiten, um die Unternehmen widerstandsfähiger zu machen.“
Neuer Name soll gewachsene Bedeutung unterstreichen
Die Umbenennung des Verbandes soll die gewachsene Bedeutung der Verbandsarbeit in einem zunehmend komplexen Sicherheitsumfeld unterstreichen. Die Herausforderungen für die Sicherheit in der Wirtschaft seien grenzüberschreitend, komplex und dynamisch. Die Antworten darauf müssten ebenso entschlossen, vernetzt und vorausschauend sein. Das wurde auf der Mitgliederversammlung formuliert.
Neben Strümpfel als Präsident gehören dem neuen geschäftsführenden Vorstand Peter H. Bachus als Vizepräsident und Finanzverantwortlicher sowie Andreas Osternig als weiterer Vizepräsident an. Günther Schotten bleibt Geschäftsführer. Neu im Vorstand ist Thorsten Neumann.
Der Verband vertritt nach eigenen Angaben die Sicherheitsinteressen der deutschen Wirtschaft auf Bundes- und EU-Ebene gegenüber der Politik, den Medien und den zentralen Sicherheitsbehörden. Er arbeitet mit Unternehmen, Entscheidungsträgern der Sicherheitspolitik, Sicherheitsbehörden sowie mit unterschiedlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen.
