Die Retail Trade Group (RTG) und der Palettendienstleister Chep haben eine erweiterte Zusammenarbeit vereinbart. Die Handelskooperation und der Anbieter von Ladungsträgern wollen im Bereich Supply Chain und Logistik enger kooperieren, wie die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung bekanntgaben.
Die RTG zählt nach eigenen Angaben mit einem Außenumsatz von rund 31 Milliarden Euro im Bereich Food und Non-Food zu den größten Handelskooperationen in Deutschland. Zu den Mitgliedern gehören die Handelsunternehmen Globus, Bartels-Langness, Bünting, Netto Aps, Tegut, Klaas & Kock und Georg Jos. Kaes. Die Partner der RTG betreiben den Angaben zufolge bundesweit rund 569 SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte, 2.288 Drogeriemärkte, 4 Cash-and-Carry-Märkte sowie 764 Supermärkte und Discounter.
„Wir freuen uns, Chep noch enger in unsere Handelskooperation einzubinden, was für uns optimierte Prozesse in der Lieferkette und der Logistik bedeutet“, teilte RTG-Geschäftsführer Dirk Jung mit. Die Zusammenarbeit trage zudem zu den Klimaschutzzielen der Handelskooperation bei.
Chep verwaltet nach eigenen Angaben rund 347 Millionen Paletten und Container über ein Netzwerk von mehr als 750 Service Centern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 11.000 Mitarbeiter. Die größten Niederlassungen befinden sich in Nordamerika und Europa. Für die Hersteller aus der Konsumgüterindustrie bedeutet die Vereinbarung laut der Mitteilung effizientere Logistikprozesse, da das Händlernetzwerk durchgängig Lieferungen auf den Chep-Lösungen befürwortet.
