„Die Datenlage belegt hohe Akzeptanz und aktive Nutzung. Entsprechend groß ist die wirtschaftliche Bedeutung im Mediamix.“ So kommentiert Geschäftsführer Dr. Bernd Nauen vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft im Gespräch mit der Lebensmittel Praxis die im April vorgelegten Ergebnisse des Prospektmonitors von IFH Media Analytics. Demnach vermissen 52 Prozent der 1.280 repräsentativ befragten Konsumenten aus Deutschland, die früher regelmäßig gedruckte Prospekte gelesen hatten, dieses Angebot: Rewe zum Beispiel hat klassische Werbepost eingestellt.
Rewe bleibt bei der Abkehr vom Print-Prospekt
83 Prozent der deutschen Haushalte erhalten gedruckte Prospekte. 87 Prozent nehmen die Lektüre als gemütlich und entspannt wahr. 93 Prozent der Konsumenten lesen mindestens gelegentlich Print-Prospekte und 78 Prozent tun dies wöchentlich.
Digitale Kanäle wie Apps und Online-Plattformen werden laut IFH-Analyse teilweise als umständlich empfunden. 45 Prozent der früheren Printprospekt-Nutzer kaufen nun weniger bei den Firmen. Und 49 Prozent lesen lieber Prospekte von Ketten mit Print-Werbung.
Rewe verteidigt unterdessen seine Abkehr vom Print-Prospekt. Diese habe sich bewährt und werde beibehalten.
