Supermärkte, Discounter und andere Geschäfte dürfen ab morgen Feuerwerkskörper anbieten. Einige Einzelhändler starten bereits um Mitternacht mit größeren Verkaufsaktionen.
Weco meldet starke Online-Nachfrage
Hersteller und Händler rechnen mit einer besonders hohen Nachfrage nach Feuerwerk in diesem Jahr. Sie verfügen nach eigenen Angaben über zwischen 15 und 20 Prozent mehr Feuerwerk als im Vorjahr. Die Branche erwartet noch bessere Geschäfte, nachdem sie im vergangenen Jahr fast ausverkauft war. Allerdings sind die Preise nach Branchenangaben gestiegen.
Der Feuerwerkhersteller Weco aus Eitorf bei Köln berichtet von einer starken Nachfrage. „Viele Tausend Pakete“ verkaufte das Unternehmen bei einem Online-Verkauf vor zwei Wochen innerhalb weniger Stunden, wie ein Firmensprecher mitteilte. Die Käufer können ihre Ware nun in festgelegten Zeitfenstern am Werksgelände abholen.
Minister-Warnung vor unsachgemäßem Gebrauch
Trotz der Beliebtheit von Feuerwerk gibt es auch Kritik. Umweltschützer bemängeln die Vermüllung und den Feinstaub-Ausstoß. Naturschützer weisen auf die Gefahren für Wildtiere hin, die Lärm und Licht aufschrecken können.
Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnt vor den Gefahren durch illegale Feuerwerkskörper und unsachgemäßen Gebrauch. „Jedes Jahr kommt es in der Silvesternacht zu zahlreichen Unfällen“, erklärte Laumann. Er empfiehlt, ausschließlich geprüftes Feuerwerk zu verwenden, erkennbar am CE-Zeichen mit einer vierstelligen Nummer. „Ein achtsamer und rücksichtsvoller Umgang mit Feuerwerk und Mitmenschen schützt Sie und Ihre Liebsten“, so der Minister.
