Digitale Transformation Softwareanbieter Remira nennt fünf Handlungsfelder für Einzelhändler

Der Softwareanbieter Remira hat mehrere Bereiche identifiziert, auf die sich Einzelhändler seiner Einschätzung nach 2025 konzentrieren sollten. Personalisierung und Datennutzung stehen im Fokus. Das Unternehmen empfiehlt außerdem den Einsatz von Cloud-Lösungen und Künstlicher Intelligenz.

Dienstag, 26. November 2024, 12:08 Uhr
Thomas Klaus
Handlungsdruck für den Handel: Die Software-Experten von Remira benennen mehrere potenzielle Tätigkeitsfelder. Bildquelle: Getty Images

Der Softwareanbieter Remira hat fünf Bereiche identifiziert, auf die sich Einzelhändler im Jahr 2025 konzentrieren sollten, um ein verbessertes Einkaufserlebnis zu bieten. 

Individuelle Ansprache mit Technologie-Hilfe

Remira empfiehlt Händlern, sie sollten verstärkt auf personalisierte Kundenerlebnisse setzen. Dafür schlägt das Unternehmen den Einsatz von Technologien wie Mobile Store Management und Digital Signage vor. Diese sollen die individuelle Ansprache und Beratung von Kunden ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Datennutzung. Remira rät dazu, aus anonymen Laufkunden mit Hilfe digitaler Berührungspunkte wiederansprechbare Interessenten zu machen. Als Beispiel nennt das Unternehmen einen interaktiven Kassenbeleg, den Kunden per QR-Code abrufen können.

Integrierte Einzelhandelsprozesse sind bedeutsam

Zudem betont Remiray, wie bedeutsam integrierte Einzelhandelsprozesse seien. Alle eingesetzten Werkzeuge sollten nahtlos zusammenspielen, damit ein durchgängiges Einkaufserlebnis gewährleistet werden. Das Unternehmen empfiehlt beispielsweise die Verknüpfung von Warenwirtschaftssystem, Digital Signage und mobilem Bezahlvorgang.

KI-basierte Dienste zum Beispiel für Absatzprognosen

Als vierten Punkt nennt Remira den Einsatz von Cloud-Lösungen. Diese sollen für mehr Beweglichkeit und Skalierbarkeit sorgen. Das Unternehmen bietet dafür eine eigene Plattform an, auf der seine Softwareprodukte als Software-as-a-Service verfügbar sind.

Schließlich rät Remira zur verstärkten Nutzung von künstlicher Intelligenz. KI-basierte Dienste könnten etwa für Absatzprognosen oder das Erstellen von Produktbeschreibungen zum Einsatz kommen.

Geschäft heute schneller und dynamischer denn je

„Das Geschäft ist heute schneller und dynamischer denn je“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dirk Bingler. „Erfolgreiche und widerstandsfähige Händler setzen auf Beweglichkeit, Skalierbarkeit und digitalisierte Prozesse, um ihren Kunden nahtlose Einkaufserlebnisse in der Filiale bis zum Onlineshop zu bieten.“

Remira beschäftigt nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro. Das Unternehmen betreut weltweit rund 1.500 Kunden und 8.000 Verkaufsstellen. Der Hauptsitz befindet sich in Dortmund. Insgesamt gibt es 18 Standorte weltweit.

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