Verbraucherstudie Viele Deutsche senken Weihnachtsbudget

In der diesjährigen Studie von Sensormatic Solutions zeigt sich: Vier von zehn Deutschen wollen in diesem Jahr zum Fest weniger Geld ausgeben. Andere dagegen wollen etwas tiefer in die Tasche greifen, weshalb das durchschnittliche Budget leicht steigt.

Donnerstag, 17. Oktober 2024, 13:51 Uhr
Julia Krone
Die Einkaufstüten werden vor Weihnachten wieder gefüllt, doch vier von zehn Deutschen wollen dieses Jahr weniger ausgeben. Bildquelle: Getty Images/David-Prado

Sensormatic Solutions, ein Einzelhandelslösungsanbieter von Johnson Controls, hat seine jährliche Umfrage zur Weihnachts-Einkaufsstimmung veröffentlicht. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass 39 Prozent der Befragten weniger Geld für Weihnachtseinkäufe ausgeben wollen, wobei das durchschnittliche Budget mit 427 Euro pro Haushalt leicht gestiegen ist. Zudem möchten 58 Prozent der Verbraucher mehr Zeit in die Schnäppchensuche investieren.

Ein weiterer Trend ist die Tendenz zu frühzeitigen Einkäufen: 69 Prozent der Befragten planen, ihre Geschenke bereits im November zu besorgen, um die Kosten auf mehrere Monate zu verteilen. Dabei bleibt der Online-Handel besonders beliebt – 79 Prozent der Deutschen wollen ihre Geschenke im Internet bestellen. Trotzdem schätzen 47 Prozent weiterhin den stationären Handel, vor allem, um Produkte vor dem Kauf zu sehen oder anzufassen.

Katarzyna Breczko, EMEA Marketing Leader bei Sensormatic Solutions, erklärt: „Das goldene Quartal ist der ideale Zeitpunkt für Einzelhändler, ihre Daten zu analysieren und ihre Werbestrategien für das Endjahresgeschäft zu optimieren.“ Zudem blieben, auch wenn der Trend zu früheren Käufen deutlich zunehme, Black Friday Ende November und der Super-Samstag am 21. Dezember wichtige Einkaufstage.

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