Statistisches Bundesamt Gemüseernte steigt um 4 Prozent

Die Gemüseernte in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Anstieg um gut 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Insgesamt wurden von rund 5.970 landwirtschaftlichen Betrieben 3,9 Millionen Tonnen Gemüse geerntet.

Dienstag, 27. Februar 2024 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Gemüseernte steigt um 4 Prozent
Bildquelle: Unsplash/Harshal Hirve

Dieser Anstieg liegt laut den Statistikern ebenfalls 2 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022. Trotz einer Reduzierung der Anbauflächen um 3 Prozent auf 122.800 Hektar stieg die Erntemenge demnach an. Insbesondere die ökologisch bewirtschafteten Anbauflächen verzeichneten einen Anstieg um 3 Prozent, wobei die zugehörige Erntemenge um 11 Prozent zunahm. Im Freilandanbau blieb Spargel die dominierende Gemüseart, gefolgt von Speisezwiebeln und Karotten.

Die Erntemengen verschiedener Gemüsearten wiesen 2023 deutliche Unterschiede auf. Während Möhren und Speisezwiebeln die größten Mengen verzeichneten, gab es einen Rückgang im Anbau von Salatarten. Allerdings gewann der Römische Salat an Beliebtheit. Speisekürbisse stiegen im Vergleich zu 2012 signifikant an.

Die Gemüseanbaufläche im Freiland sank insgesamt um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern wiesen die größten Anbauflächen auf. Der Anbau von Gemüse unter Schutzabdeckungen blieb nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahr, jedoch stieg die Erntemenge um 5 Prozent. Hauptgemüsearten in diesem Bereich waren Tomaten und Salatgurken.

 

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