Künstliche Intelligenz HDE unterstreicht den Nutzen

Mit Blick auf Künstliche Intelligenz warnt der Handelsverband Deutschland (HDE): Die dürfe nicht zu eng beschränkt und Chancen müssten unbedingt genutzt werden. 

Donnerstag, 15. Juni 2023, 10:28 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Nach Auffassung des stellvertretenden HDE-Hauptgeschäftsführers Stephan Tromp kann Künstliche Intelligenz im Einzelhandel die weltweiten Warenströme punktgenauer steuern helfen. Aber auch in den Geschäften ließen sich mit KI-Hilfe Kundenbedürfnisse noch besser verstehen. Stephan Tromp wörtlich: „Klar ist, dass wir Regeln brauchen. Jedoch darf dabei nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden.“

Deshalb bewertet der HDE einen Ansatz mit unterschiedlichen Risikoklassen positiv. Dabei geht es dann aus Sicht des Verbandes sehr stark darum, welche Anwendung in welche Risikoklasse einsortiert wird. Tromp argumentiert: „Es darf nicht sein, dass beispielsweise Anwendungen von Computer Vision, bei denen keinerlei personenbezogene Daten entstehen oder ausgewertet werden, die höchste Risikoeinschätzung erhalten.“ (Computer Vision ist die KI-Technologie, mit der der kassenlose Supermarkt betrieben wird.) Deshalb müssten die Vorgaben möglichst konkret formuliert sein.

Als Hochrisiko-KI-System dürften nach Ansicht des HDE nur Anwendungen gelten, die auch „tatsächlich ein erhebliches und verstärktes Risiko für die Gesundheit, die Sicherheit oder ein nicht leicht umkehrbares Risiko für die Grundrechte darstellen“.

 

 

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