Handzettel Prospektnutzung nimmt zu – nicht ab

Die Bedeutung gedruckter Angebotskommunikation nimmt nicht etwa ab. Vielmehr wächst sie. Sprich: Print ist nicht tot. Das ist eine der Kernaussagen einer Studie von IFH MediaAnalytics und Media Central.

Donnerstag, 23. Februar 2023, 07:30 Uhr
Thomas Klaus
Bildquelle: Heidrun Mittler

Regelmäßig erstellen die beiden Firmen einen so genannten Uplift-Index, der unter anderem die Abverkaufswirkung von bis zu 14 Kanälen der Angebotskommunikation untersucht. Im ersten Quartal 2023 hatten gedruckte Prospekte im Lebensmitteleinzelhandel demnach einen Uplift-Index von 38 Prozent und somit den höchsten. Es folgten Vor-Ort-Werbung (20 Prozent) und Printanzeigen (16 Prozent). Bei den Nonfood-Anbietern im LEH-Bereich landeten gedruckte Prospekte mit 22 Prozent vor Vor-Ort-Werbung (15 Prozent) und Online-Auftritten von Händlern (14 Prozent).

Bezogen auf den gesamten Handel, stieg im Vergleich zum Vorjahr die Relevanz von Prospekten um 12 und die von Anzeigenblättern beziehungsweise Tageszeitungen um 4 Prozent. Aber auch Angebots- und Prospekt-Apps (plus 2 Prozent) und Preisvergleichsseiten im Internet (plus 1 Prozent) wurden in den vergangenen zwölf Monaten im Saldo mehr genutzt. Hingegen wurde auf Suchmaschinen und Influencer-Aktiviäten mit minus einem beziehungsweise minus 5 Prozent weniger häufig zurückgegriffen.

IFH Media Analytics ist eine Tochter des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IFH Köln; Reichweitenmanager Media Central ist ein Teil der Media Central Group.

Neue Produkte

Im Heft

Anzeige

Timocom

Waren verfügbar halten  

Wie Lebensmittelunternehmen und Produzenten zusätzliche Transportoptionen finden und bei kurzfristigen Bedarfen flexibel bleiben.

Mehr erfahren

Videos vom Supermarkt des Jahres 2026 - Nominierte und Gewinner

Käse-Star 2026: Die Finalisten im Video

Tiefkühl-Star 2026: Die Finalisten im Video