Zentralisierung Netto gibt Hauptsitz in Mecklenburg auf

Nach 32 Jahren gibt der schwarz-gelbe Discounter Netto seinen Gründungssitz Stavenhagen auf. Rund 125 Mitarbeiter aus Stavenhagen (Mecklenburgische Seenplatte) und dem brandenburgischen Wustermark sollen von der Zentrale in Berlin aus die Expansion vorantreiben.

Dienstag, 12. April 2022 - Handel
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Bildquelle: Santiago Engelhardt

Ein Personalabbau sei nicht geplant. Berlin sei attraktiver für neue Beschäftigte und liege zentraler, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wollen von Berlin aus weiter expandieren“, sagte die Sprecherin. So soll demnächst eine weitere Filiale in Magdeburg öffnen. Die beiden Logistikzentren in Wustermark und Stavenhagen sollen erhalten bleiben. Der neue Sitz soll bis Ende 2023 ein Techno-Campus im Berliner Stadtteil Charlottenburg werden.

Die Kleinstadt Stavenhagen, wo Netto 1990 von Dänen und Deutschen gegründet wurde, verliert etwa 65 Arbeitsplätze und einen wichtigen Steuerzahler. Der Discounter, der zur dänischen Sailing-Group gehört, hat nach eigenen Angaben rund 5.500 Mitarbeiter und rund 340 Märkte vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Der Jahresumsatz war zuletzt mit 1,24 Milliarden Euro angegeben worden.

 

 

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