E-Commerce Ukraine-Krieg bremst Wachstum

Der Ausbruch des Ukraine-Krieges hinterlässt im deutschen Onlinehandel Spuren. Das bis zum Kriegsbeginn zu beobachtende Umsatzwachstum im E-Commerce sei nach dem Einmarsch der russischen Truppen in der Ukraine deutlich gebremst worden, berichtete der Branchenverband bevh.

Dienstag, 12. April 2022, 10:44 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Während die Umsätze im Onlinehandel in den Wochen vor dem Krieg noch um durchschnittlich 11,5 Prozent zulegten, schrumpfte das Wachstum nach dem Kriegsausbruch auf nur noch 2,3 Prozent. Nur wegen der starken Umsätze in den Wochen nach Weihnachten kam der Onlinehandel im 1. Quartal insgesamt noch auf ein Umsatzplus von 8,2 Prozent.

Bei Waren des täglichen Bedarfs lag das Umsatzwachstum im Onlinehandel nach Kriegsausbruch mit 19,4 Prozent zwar etwas unter dem Niveau der Vorwochen, blieb aber überdurchschnittlich hoch.

„Es gibt Unternehmen, die Versorger oder Lieferant von dringend benötigten Gütern sind und deshalb mehr Nachfrage erfahren, und solche, deren Sortiment für die Menschen aktuell kaum relevant erscheint“, erklärte der stellvertretende bevh-Hauptgeschäftsführer, Martin Groß-Albenhausen, die unterschiedlichen Tendenzen.

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